Ich hoffe das spätestens jetzt alle neidisch sind und falls es immer noch Zweifler gibt ist dies die meine letzte Chance: Wie schon gesagt, sind Jana und ich am Heiligen Abend um Mitternacht von Bloem nach Joburg gefahren. Leider mussten wir auf unsere Anschlussbusse warten aber wir waren mit Decken, Kissen und Restpizza gut ausgerüstet. Die Details spar ich mir, gute 40 Stunden später, also am 26. abends kamen wir endlich in Swakopmund, Namibia an. Unser Bus hatte zwischendurch ne Panne und wir mussten 5 Stunden in der prallen Sonne auf den neuen Bus warten. Trotzdem wars nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte, die Sleepliner sind recht komfortable.
Am nächsten morgen trafen wir dann also auf die Gruppe, mit der wir die nächsten 15 Tage verbringen sollten. Natürlich, und wie zu erwarten war, war ein Großteil deutsch, aber erstaunlich jung. Von 19 bis mitte Vierzig war alles dabei. Falls das noch nicht so klargeworden ist: wir haben eine fertige Safari gebucht über Nomadtours, einen südafrikanischen Anbieter. Gefahren wurde mit einem Truck, geschlafen wurde in Zelten und gekocht wurde mit Gasflasche am Truck oder aufm Feuer. Wenn man im südlichen Afrika etwas individueller Reisen will und keinen 4×4 hat, kann ich das sehr empfehlen, die Organisation war gut, die Leute sehr nett, das Programm hat genau mit unseren Wünschen übereingestimmt und preislich denk ich sind wir – dem schwachen Rand sei Dank – auch ganz gut gefahren. Den ersten Tag hatten wir in Swakopmund zur freien Verfügung und haben uns den Ort angeschaut.
Das in Namibia viele Deutsche rumlaufen und auch viele deutsch sprechen war mir klar, aber dass man in jeder Kneipe auf deutsch bestellen kann und es tatsächlich Haribo gibt, hätte ich nicht gedacht. Haribo waren aber zu teuer dafür hab ich seit 6 Monaten zum ersten Mal wieder in eine schöne, knackige, dunkelgebräunte Vollkornsemmel beißen dürfen und dafür bin ich der Bäckerei Schmit bis heute aufrichtig dankbar!
Am zweiten Tag bekamen wir gleich mal das volle Programm: Buschcamping, no facilities: also pinkeln wo man will, toll! Nach bisherigen Campingplatzerfahrungen finde ich, ist das manchmal zu bevorzugen. Spitzkoppe, 3-4 Stunden Fahrt, landschaftlich sehr schön aber auch seeeeehr heiß. Mittlerweile gabs da, wo wir gecampt haben einen Unterstand, wo wir am Nachmittag wenigstens ein bisschen Schatten gefunden haben, nicht vergessen, wir waren mehr oder weniger in der Wüste.
Der Himba Tribe. Wenn man die Fotos sieht, denkt man an Ursprung und afrikanische Tradition aber folgendes denke ich: Wir haben an einem wunderschönen Campingplatz unsere Zelte aufgeschlagen und der Besuch dieses Stammes wurde uns angekündigt als „wir müssen dann schauen, wo die gerade sind, weil das ein Nomadenstamm ist“. Wie es der glückliche Zufall will, war 500m neben unserem Campingplatz ein Dorf, in dem wie ich finde, relativ stabile Lehmhütten standen, die ganz und gar nicht behelfsmäßig aussahen. Nachdem man dann den einheimischen Gruß gelernt hat und jeden Dorfbewohner begrüßt hat darf man in die Hütten schauen und der Guide- angeblich der einzige der englisch spricht- erklärt noch sehr interessante Dinge aus dem Alltag der Menschen. Doch sobald man aus der Hütte raus kommt haben ein paar Einheimische ihre Waren und Schmuck ausgepackt und hoffen auf gute Geschäfte. Und die machen sie, denn gehandelt wird nicht, es gibt Festpreise und bezahlt wird beim Guide. Diejenigen, die sich jetzt immer noch nicht unwohl fühlen und schnell hier weg wollen, werden von den Kindern genervt, die entweder aufn Arm aber eigentlich viel lieber Geld oder Süßigkeiten wollen, nachdem es ja immer einen in der Gruppe gibt, der damit anfängt und somit meiner Meinung nach alles versaut. Egal, wie ursprünglich oder authentisch dieses Erlebnis auch gewesen sein mag, in meinen Augen haben diese Leute sich dort angesiedelt, weil da richtig viel Geld zu machen ist, zumal nach uns noch zwei Gruppen kamen. Ich glaube zwar schon, dass es die Himbas sicherlich auch noch in echt gibt, und die Art und Weise wie sie sich kleiden und leben dem entsprechen, die wir gesehen haben, nur leider waren eben genau die, die wir gesehen haben nicht echt und damit für mich ein nennen wir es mal „Lowlight“. Touristenverarsche, aber zugegebenermaßen Knallerfotomotive und das ist ja bei den meisten eh das wichtigste.
So genug gemeckert: Danach gings in den Etosha National Park, mal wieder wilde Tiere gucken. Die erste Nacht verbrachten wir im Okaukuejo Camp und haben von dort aus einen Game Drive druch den Park gemacht. Am nächsten morgen sind wir durch den Park zu einem anderen Camp gefahren. Das Halali Camp war mit das schönste der Tour, die Zeltplätze waren schön, Duschen sauber und der Pool sehr erfrischen. Und weil Silvester ist, haben wir beschlossen einen Punsch zu machen und mangels Einkaufsmöglichkeiten hat einfach jeder das, was er noch hat in die grosse Kühlbox geschüttet. Und wer hätte das gedacht aber ein Gemisch aus Rum, Vodka, Rotwein, Orangensaft, Sprite, Cola und Äpfeln kann tatsächlich lecker sein.
Abends saßen wir am Wasserloch und haben auf Tiere gewartet: und als ob sie uns zu Silvester eine Freude machen wollten, kamen zuerst 7 Rhinos und als die weg waren, kam eine ganze Herde mit sage und schreibe 27 Elephanten. Das war unglaublich beeindruckend, ich hatte etwas das Gefühl vor einer Leinwand zu sitzen mit stumm geschaltetem Ton. Die haben keinen Laut von sich gegeben und man hört auch nichts, wenn die sich bewegen. Das war wirklich super!! Leider konnten wir wegen der Dunkelheit keine richtigen Fotos davon machen, aber falls wir von unseren Mitreisenden mit dem Profiobjektiv noch Fotos kriegen, reich ich die nach! Um zwölf haben wir dann auf dem Campingplatz aufs neue Jahr angestoßen und sind um viertel nach zwölf ins Bett bzw. zelt gegangen.
Von Etosha gings dann wieder Richtung Süden und zwar nach Windhoek. Heute nacht erwarteten uns Betten, weil wir in einem Backpacker geschlafen haben und ein Super- Dinner in Joes Bierhaus in Windhoek. Zurück in die Zivilisation. Obwohl die Getränkekarte Erdinger Weißbier zu bieten hatte haben wir uns aus ethischen Gründen dazu entschlossen, lieber doch keinen Neger zu bestellen und beim guten alten Black Label Bier Shandy zu bleiben. Gegessen wurde Kudu und Strauß und getrunken auch ganz viel. Windhoek selber hab ich als eher unspektakulär empfunden, vielleicht lags daran, dass Neujahr war und wenig los war. Aber was an Städten in Namibia auffällt und was ich als sehr angenehm empfand war, dass alle Städte die afrikanische Verplantheit mit Überresten deutscher Ordnung grandios vereeinen, soll heissen, man muss genauso lang auf alles warten aber alles wirkt irgendwie aufgeräumter.
Die nächste Etappe war wohl die mit Abstand längste Fahrt von allen: Von Windhoek ging es nun nach Botswana über die Grenze. Grenzbeamte ganz freundlich und ging alles schnell. An diesem Tag haben wir ausser im Truck sitzen nichts gemacht und kamen abends erschöpft in Ghanzi an, wo wir mal wieder unsere Zelte aufgeschlagen haben.
Jetzt war ich aufgeregt, weil wir an diesem Tag endlich dahin gefahren sind, wo ich so dringend hinwollte: nach Maun, das Tor zum Okavango Delta. Den Tag haben wir damit verbracht, die nächsten Tage vorzubereiten, sprich Wasser kaufen, Wäsche waschen und den super Campingplatz mit Pool und Bar zu geniessen. Am nächsten morgen früh um sieben gings dann los: 3 Tage Buschcamping auf einer kleinen Insel im Delta.
Kleiner Wikipedia Exkurs: Das Okavangodelta ist das im Nordwesten Botsuanas gelegene Binnendelta des Okavangos. Es wird im Süden durch die Kunyere- und Thamalakane- Spalte begrenzt, die als hydrologische Barriere quer zum Okavango verlaufen und eine südlichen Fortsetzung des Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley) darstellen. Der Okavango fächert sich dabei auf und versickert im Kalaharibecken bzw. verdunstet zu großen Teilen. Dabei bildet er inmitten der semi-ariden Kalahari mit über 20.000 Quadratkilometern eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas.
Der Tag begann spitze: Wir wurden vom Camp abgeholt mit einem 4×4 und unser Ranger sah aus wie man sich einen Ranger vorstellt. Nach 2 Stunden über Stock und Stein kamen wir ans Wasser wo uns dutzende „Poler“ erwarteten. Die Poler sind die, die uns im Mokoro sicher übers Wasser bringen. Mokoros sind kleine Boote aus einem Baumstamm für je zwei Personen und Gepäck und Wasser für 3 Tage und die einzige Transportmöglichkeit im Delta. Wir hatten Glück, Kay unser Poler war sehr lustig und nach den ersten wackeligen Minuten konnten wir entspannen und die Fahrt genießen. Andere hatten weniger Glück und ein etwas mulmiges Gefühl, denn der Name von unserem Delta Guide war tatsächlich „Disaster“. Aber glücklicherweise sind wir nach 2 Stunden schippern auf unserer Insel angekommen.
Dann das übliche, Zelte aufschlagen, Küche einrichten, Klo bauen,… Dann begannen zwei unglaublich heisse, tropische Tage die wir mit Karten spielen, lesen, versuchen Mokoro zu fahren aber ins Wasser fallen und Armbänder klöppeln auf afrikanische Art verbracht haben. Jeden Tag hatten wir dann noch sogenannte Game Walks, bei denen uns die Guides über die Insel geführt haben. Gesehen haben wir ausser ein paar Zebras leider nicht viel, oder eher zum Glück, denn Zäune oder so was gibt’s nicht und deswegen haben unsere Guides ihre Zelte auch kreisförmig um unser Camp aufgestellt und Nachtwache gehalten, falls sich mal ein Löwe zu uns verirrt.
Dann endlich, nach drei verschwitzen Tagen kamen wir zurück ins Camp nach Maun und dort erwartete uns die langersehnte Dusche und Getränke unter 30 Grad Trinktemperatur!!! Weiter gings nach Gweta, wo wir den, meiner Meinung nach, besten Camping Platz mit dem besten Pool und der besten Bar hatten. Jana der Streber hat schon wieder geduscht und weil wir froh um die Zivilisation um uns rum waren, aber keine Pula mehr hatten, haben wir die Barfrauen überredet, dass wir in Euro bezahlen können. Gin Tonic sei Dank!! An dieser Stelle ein medizinisch wertvoller Tipp: Tonic ist gut gegen Moskitos…
Früh morgens wieder alles einpacken, zum 1000sten mal das Brot mit Erdnussbutter essen und zum 1000sten mal feststellen, dass ich Erdnussbutter einfach nicht mag! Aber jeden morgen Cornflakes essen wird auch langweilig.
Mit etwas hungrigem Magen gings weiter Richtung Chobe National Park, im Norden von Botswanas und im gesamten südlichen Afrika wohl einer der besten Plätze um Tiere zu sehen. Der Chobe National Park sowie das Okavango Delta sind nämlich Reservate, die anders als z.B. der Kruger National Park oder alle anderen Parks in Südafrika und Namibia, nicht abgezäunt oder eingegrenzt sind. Das heisst, dass die Tiere dort in ihrem wirklich natürlichen Lebensraum sind und die Menschen sich rundrum angesiedelt haben und sich damit arrangieren oder besser, versuchen, Geld zu verdienen.
Unser Camp war in der Nähe vom Ufer des Chobe Rivers, hier waren wir froh, dass das Camp einen Zaun hatte, weil’s viele Hippos und Krokodile gibt. Aber es kam schon häufiger vor, dass ein riesen Elephant direkt neben der Strasse steht oder ein kleiner Pumba durchs Dorf läuft. Nachmittags eins meiner persönlichen Highlights: Der Boat Cruise über den Chobe River wo ich nun endlich die lang ersehnten Hippos sehen konnte. Und davon gab es Dutzende, im Wasser und am Ufer, und wir konnten sehr nah ranfahren. Übrigens, statistisch gesehen sind weltweit die meisten durch Tiere getöteten Menschen durch Hippo Angriffe gestorben. Aber die, die wir getroffen haben, waren ganz lieb und haben uns in Ruhe gelassen. Sehr beeindruckt hat mich auch das Krokodil, an das wir bis zu einem Meter hingefahren sind bevor es im Wasser verschwunden ist. Leider wars verregnet und etwas kalt aber der Ausflug hat sich echt gelohnt.
An diesem Abend sind wir, wie könnte es auch anders sein, wieder früh ins Bett gegangen und waren ganz aufgeregt, denn morgen sollte der letzte Tag der Tour sein und wir würden die Victoria Falls sehen.
Die Grenzbeamten haben sich als nett verkleidet und die Visa- Prozedur lief auch ordnungsgemäß ab, wir mussten keinen bestechen. Trotzdem hat der Spaß 30 US Dollar gekostet, macht sich aber gut im Reisepass. Im Ort Victoria Falls wurden wir zuerst zum Vergnügungscenter gebracht, wo jeder seine Aktivitäten der nächsten Tage buchen konnte. Da wir aber am nächsten Mittag schon wieder fliegen mussten, hatten wir keine Zeit für River Rafting und Co. Ausserdem sind die Preise dort unglaublich. Ich kann mir nicht vorstellen wie einheimische dort leben können, denn es ist sogar für Europäer schon extrem teuer. Abgesehen von den Aktivitäten wie Bungee Jumping oder Abseiling, die hier das 4 fache kosten als anderswo in Afrika, gibt es auch nicht wirklich viel zu kaufen.
Ein paar leerstehende Fast Food Restaurants, dafür ganz viele Souvenirläden aber kein Supermarkt, nur ein kleines Lädchen, in dem die Auswahl aber sehr begrenzt ist. Und das im touristischen Herz des Landes, da will ich gar nicht wissen, wie die Zustände im Landesinneren ist. Das man mal einen Tag keine Milch kaufen kann oder es eine Woche keine Tomaten gibt, das passiert in Südafrika auch, aber Zenzo, unser simbabwesischer (??) Fahrer hat erzählt, dass man in Harare wenn man Glück hat in der Apotheke Dosenfleisch kaufen kann und aber die Supermärkte so gut wie leer sind… Nachmittags sind Jana und ich dann zu den Victoria Falls, atemberaubend, aber leider an diesem Tag etwas vernebelt. Da weiss ich gar nicht, was ich noch zu sagensoll. 1,7 km lang und man kann nach Zambia rübergucken. War wirklich super, eines der Dinge, die man wohl gesehen haben muss…
Danach wollten wir über den Craft Market bummeln und unsere alten kaputten Klamotten eintauschen gegen ein paar Mitbringsel. Leider waren wir die einzigen Besucher des Markts und demzufolge wurde uns auch die ungeteilte Aufmerksamkeit von 38 Verkäufern und deren Schleppern geschenkt. Nach einem kleinen Wutausbruch meinerseits und vergeblichen Verhandlungen um zwei wunderschöne Holzschalen samt Besteck haben wir beschlossen, dass Zimbabwanische (?) Mitbringsel eh überbewertet werden und sind gegangen. Erstanden haben wir jedoch ein hübsch hässliches Teil, das kann ich grad aber nicht verraten, weil das ist Papas Überraschung…Dafür verrate ich was wir bezahlt haben: eine alte Fleece Decke, ein kleines Kopfkissen (die Camping Tour is ja vorbei, da brauch man das nicht mehr) und zwei US Dollar.
Zurück im Hostel hatten wir uns von unseren letzten Kröten eine Pediküre gegönnt, was auch dringend notwendig war. Die Massage hat leider nicht mehr in unseren Plan gepasst, weil unser Bargeld in US Dollar stark budgetiert war und Kreditkarten nimmt keiner…Die Dame war jedoch sehr interessiert als sie unsere Geschichte vom erfolglosen Marktbesuch erfuhr.
Nach kurzem hin und her haben wir ihr unsere Klamotten gegen zweimal eine Stunde Massage abgetreten. Abends gabs Mango zum essen, weil der deutsche Geiz uns verboten hat für einen Restaurantbesuch mit mittelmäßigem Essen 30 Dollar zu bezahlen…Mal wieder früh ins Bett, fix und fertig…
Der letzte Tag, die Massage war angenehm aber sehr ölig, dafür hab ich mich in meine Füße verliebt. Gutes Frühstück, mal Rührei anstatt Cornflakes und dann hieß es langsam Abschied nehmen. Zusammen mit Uwe, der den gleichen Flug gebucht hatte, gings mit dem (natürlich auch viel zu teuren) Taxi zum Flughafen von Victoria Falls. Trotz System offline und etwas Chaos, alle sehr nett und sie haben Hippo gut behandelt. Ach ja, Hippo: also den hab ich in Windhoek auf dem Markt erstanden, ein gar nicht mal so kleines dafür 15 Kilo schweres Teak Holz Nilpferd, das uns durch Botswana und Simbabwe begleitet hat. Hippo ist mittlerweile dank Janas Hilfe gut zuhause angekommen! Ach ja, der Flughafen: der Simbabianer (?) an sich, ein unglaublich netter Mensch, will er nicht gerade was verkaufen. Leider muss man immer wieder feststellen, dass das auf den Deutschen an sich nicht zutrifft. Die kleinen alten Nazi Opas die denken, sie sind lustig wenn sie die „Neger“ für dumm verkaufen. Nach einer Stunde Fremdschämen gings dann zurück ins schöne Südafrika.
Und Mugabe hat wohl eingesehen, dass diese ganze Bezahlerei von den Touristen nicht so gut angenommen wird und die 30 US Dollar „Ausreisesteuer“ kurz vorher abgeschafft. Der Flug war ziemlich holprig, aber geschlafen haben wir trotzdem. Die Passkontrolle hat mir fast Tränen in die Augen getrieben, denn der Zollbeamte hat mein Visum abgestempelt und mich mit „Welcome Home“ begrüßt…Ich liebe dieses Land!
Unsere insgesamt gesparten 60 Dollar haben wir schnell wieder zu Rand gemacht und uns erst mal am Johannesburger frisch umgebauten Superflughafen kulinarisch verwöhnt. Mit einem XL Latte Macchiato in der Hand dann mit dem Taxi zum Busbahnhof, wo nach langem Warten und Hippo Schlepperei endlich unser Bus nach Bloem abfuhr.
Mittlerweile war es abends und der Bus war vollkommen überfüllt und hat in jedem Kaff angehalten. Das kommt davon, wenn man den billigsten bucht. Die Big Mama neben uns war aber sehr freundlich und hat auch gut gerochen. Um halb zwölf kamen wir dann endlich nach einem langen Tag an, wo uns Junior vom Bus abgeholt und nach Hause gebracht hat.
Der Urlaub, auf den ich solange hingefiebert habe und mich so lange drauf gefreut hab, war jetzt leider vorbei… Den Samstag und Sonntag haben wir mit Friseur, Mall und Kneipenbesuchen verbracht und dann wars leider schon Sonntag und Jana musste nach Hause. Da wir keine Waage hatten, haben wir Ihr Gepäck geschätzt, sehr schlecht, wie wir jetzt wissen, denn die von uns geschätzten 20 Kg waren dann doch 30 und Hippo, der auch eigentlich viel zu schwer fürs Handgepäck ist, dazu gerechnet. Den Flughafenbeamten in Bloemfontein wars egal, haben zu meiner Freude alles mitgenommen, denn die Hälfte davon war von mir.
So, das wars. Scheiße aber wahr… Der längste, beste und wahrscheinlich erst mal letzte Urlaub ist vorbei. 6 Wochen, 4 Länder, 11.900 Kilometern und hunderte nette, hilfsbereite und freundliche Menschen.
- Swakopmund, Namibia
- Spitzkoppe, Namibia
- Spitzkoppe
- Amarula Rula Rula
- Spitzkoppe bei Sonnenaufgang
- Himba Tribe
- Himba Tribe
- Giraffen im Etosha National Park
- Wasserloch
- Unser truck von innen mit Weihnachtsdeko
- Zebras
- Gnus
- Oryx
- ich in der Etosha Pfanne
- Silvester, warten am Wasserloch
- Langeweile im Truck
- Party in Joes Bierhaus in Windhoek
- Chillen am Pool in Maun, Botswana
- Yeah, auf gehts zum Bush Camping
- Willkommen im Okavango Delta
- Ranger und Poler
- bisschen eng
- aber bequem
- Buschklo mit Sonnenschutz
- ich mit Zebrakopf (tot)
- Sonnenuntergang
- unsere Küche
- der stand auf der Landstraße 2 m neben uns, Botswana
- Frl. und Frl. Beckman aufm Chobe River
- der Himmel über Afrika, hier in Botswana
- noch ein Sonnenuntergang
- Hippoohren
- Krokodil- NICHT gezoomt
- HIPPOOOOOOOOOOS
- Victoria Falls, Simbabwe
- Eintrittspreise Vic Falls
- ohne Worte
- Jana und ich vor den Vic Falls
- das wars, und Prost!


























































































